Es gibt diesmal Tisch- und Wandkalender

Die Tischkalender sind im Querformat 297 x 105 mm jeder Monat ist mit einem unserer Nasen geschmückt.
Die Wandkalender sind in DIN A4 Querformat 297 x 210 mm die Hundis sind mit den Nasen vom Tischkalender identisch.
Die Kalender haben 13 toll gestaltete Seiten und sind zum Preis von 12,- € käuflich zu erwerben! Verpackung und Versand übernimmt MuTz.

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Weiterlesen: Ein paar wenige - MuTz Kalender 2014 sind noch da

Welch schöneren Anlass könnte es für die nächste Fahrt geben, als dass 2 Hunde ausreisen dürfen. ;.) Vor allem die 2 Rüden Rusty und Louis die damals vor ca. 1,5 Jahren ziemlich zeitgleich ins Tierheim kamen und sich anfangs einen Zwinger teilten. Da war die Freude für viele natürlich groß. Nichts desto trotz fehlte es aber wieder an diversen Dingen im Tierheim. Unter anderem waren mittlerweile so gut wie alle Halsbänder verbraucht bzw. nicht mehr in Ordnung. Auch die Plastikwannen, die als Trinknapf dienen, waren sehr brüchig geworden und mussten dringend erneuert werden. Auf den Spendenaufruf hin meldeten sich Kerstin und Petra. Petra sagte sofort zu, 10 große Plastikwannen zu spenden und fragte, ob sie mich begleiten dürfte. Petra und Kerstin ergatterten diverse Halsbänder und waren so lieb und fragten auch im Freundeskreis nach Spenden für unsere Hunde. Somit konnte dann auch schon die nächste Fahrt geplant und in Angriff genommen werden.

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Weiterlesen: März 2012

Unsere Tierheimleiterin Marta lud die in der TH-Umgebung liegenden Schulen zum Besuch im Tierheim ein. Gleichzeitig bat sie die Kinder und die Jugendlichen um Unterstützung bei der Spendensammlung für die Tierheimhunde. In Polen sind solche Aktionen für die Tierheime noch nicht so populär und so selbstverständlich wie in Deutschland. Wir warteten alle sehr gespannt auf das Endergebnis. Aber es ist ein Riesenerfolg geworden. Die Kinder kamen mit Schulbussen an, sie brachten Decken, Hundefutter und vor allem viel Neugier, sie hörten sich die Geschichten von den Hunden und dem Tierheim an und versprachen nochmal zu kommen.

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Weiterlesen: Schulbesuche in unserem Partnertierheim

Alexandra Guttmann schrieb am 5.10.2009 nach einem Besuch im Tierheim:

Mein heutiger Besuch im Tierheim, der kleine Fino durfte heute endlich ausreisen, zusammen mit Tom Tüte, war einer der schrecklichsten überhaupt. In fast jedem Zwinger mindestens ein kranker oder verletzter Hund, wie z.B. das kleine Karlchen , der schon sehr lange dort sitzt und immer noch kein Zuhause gefunden hat. Jetzt scheint er aufgegeben zu haben,

Weiterlesen: Schmerz und Leid

Am Samstag den 4. April haben sich Martina, Thomas und ich wieder bei schönstem Wetter auf den Weg nach Polen gemacht. Da das Auto groß genug ist waren auch Katie, Jacky und Martinas Gasthund dabei, ganz abgesehen von einer Menge Futter für Alexandra und Opa Zerbe.
Bei der Ankunft auf Alexandras Hof wurden wir wie immer lauthals begrüßt und in dem ganzen Gewimmel auf dem Hof tauchten auch sofort freudestrahlend Aleandras Kinder auf. Da Alexandra noch kurz unterwegs war durfte sich unsere Bande erst Mal die Beine auf dem "Sportplatz" neben dem Hof vertreten. Natürlich wurde dieses Ereignis von allen heimischen Hunden aus sicherer Entfernung genauestens beobachtet und Janek kam, versteckt unter seinem tollen neuen Cowboyhut, sofort mit einem Eimer Wasser für die Hunde angeschleppt.
Etwas später kam auch Alex, die dann dafür gesorgt hat, das unsere Schützlinge sicher in ihrem von den anderen Hunden abgezäunten Garten ankamen. Bei einer Tasse Kaffee hat sie erzählt, dass der Hof im Moment aus allen Nähten platzt und sie bis sechs Uhr morgens gewirkt hat um Zeit für uns zu haben. Es war vieles zu besprechen - u. a., dass die Gemeinde auf dumm dreiste Art versucht Alexandra zu einem Vertrag zu überreden, der sie und auch den Verein mit Leichtigkeit ruinieren könnte. Es ist eine Schande, dass Gelder an erwiesener Maßen falsche Stellen fließen und wir uns ein Bein ausreißen müssen um zu helfen. Leider sieht es so aus, dass Alexandra keine Förderung bekommt - Politik eben! - und wir können nicht viel dagegen tun.

Ein wirklich anrührender Moment war es Sonjas Welpen zu sehen. Sonja selbst ist eine wunderschöne mittelgroße Hündin, die super lieb ist. Ihre kleine Rasselbande lag friedlich schlafend in der großen Hundehütte - einer mit Zunge raus, ein anderer verschüttet unter seinen Geschwistern die eng aneinandergekuschelt vor sich hin schnarchten. Sonja fand es unterdessen völlig ok, dass Thomas und ich ihre Kinder fotografierten.
Später haben wir noch ein bisschen Mist eingeladen, schließlich sollen auch unsere Blumen gedeien.

Dann war es an der Zeit ins Tierheim zu fahren - dort wartete Diana auf ihre Rettung. Mit Alexandra und Patricia, einem jungen Mädchen das ihr etwas zur Hand geht, haben wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg gemacht. Der Höllenlärm bei der Ankunft schockte erstaunlicher Weise Jacky weitaus mehr als Katie, bei der wir schon befürchtet hatten, dass alte böse Erinnerungen wach werden würden. Jacky setzte ihr hochnäsig abweisendes Gesicht auf und war erstaunlich ruhig. Katie hingegen hopste fröhlich durch die Gegend - Mama war ja da und es konnte nichts passieren.

Diana, die ziemlich abgemagert ist, saß alleine in ihrem Zwinger und konnte gar nicht fassen, das jemand zu ihr hereinkam. Bei unserem Rundgang entlang der Zwinger wurden dann viele alte Bekannte begrüßt. Es war offensichtlich, dass einige Hunde den Besuch erkannten - überglücklich beachtet zu werden zwängten sich die Nasen durch die teilweise so miserabel und lieblos verarbeiteten Gitter und jeder Zuspruch, jede Streicheleinheit wurde aufgesogen wie Wasser von einem ausgedörrten Schwamm.
Wir stellten fest, dass einige neue Hunde da waren und Thomas vermisste Gulliver. Ohnmächtig mussten wir feststellen, dass einige Hunde dringend tierärztliche Hilfe benötigen. Rambo lief auf drei Beinen, bei einem schönen großen Schäferhund scheint ein vereiterter Zahn nach außen durchgebrochen zu sein, Scharek braucht dringend einer Behandlung gegen Flöhe und Milben und bei Bernadette haben wir zu unserem Entsetzten ein dickes Geschwür an der Milchleiste festgestellt.

Im letzten Zwinger der hinteren Reihe haben wir dann Klein-Heidi entdeckt, ein kleines fuchsfarbenes Etwas - zitternd, mit großen angstvollen Augen. Zuerst waren wir nicht sicher, ob sie aus Angst beißen würde - doch das Ende vom Lied war, das Patricia weinend vor Heidis Zwinger hockte, da Heidi alles versuchte um ihr nach draußen zu folgen.
Thomas und Martina hingegen waren geschockt Magnus, einen wunderschönen großen Rüden am anderen Ende der Reihe vorzufinden. Thomas und Alex gingen zu ihm hinein und der sanfte dreifarbige Riese hörte aufs Wort als Alex ihn auf Polnisch zu sich rief und sitzt sagte.

Als wir Diana reisefertig anzogen und -- wie konnte es anders sein -- Klein-Heidi gänzlich ungeplant in die zufällig mitgebrachte Katzenkiste verluden, blutete uns allen das Herz über die vielen Hunde, die wir weiter ihrem Schicksal überlassen mussten. Die Alten und Jungen die inzwischen resigniert haben, die kleinen lebhaften, die immer noch fest glauben, dass sich alles zum Besseren wenden wird. Große und kleine Hunde die aus Bequemlichkeit des Personals keine Körbchen (die vorhanden sind!!!) in ihren Zwingern haben, durch Kot und Urin laufen und das Futter auf dem Betonboden "serviert" bekommen - denn Näpfe bedeuten angeblich zu viel Aufwand.
Ertragen kann man diese Bilder nur, weil man weiß, dass wir zumindestens einigen dieser armen Geschöpfe helfen werden.

Zurück in der Auffangstation bei Alexandra, es war schon fast dunkel, empfing uns Marek am Grill, also blieben wir noch zum Abendessen. Die Hunde saßen gut versorgt im Auto, nur Klein-Heidi hatten wir mit ins Haus genommen. Ein paar Minuten war sie so verschüchtert, dass sie nicht aus der Transportkiste herauskam - doch dann begriff sie plötzlich, dass sie in einer Küche saß und es nach Essen roch. Heidis Wandlung war erstaunlich - das verängstigte zitternde Hündchen veränderte sich schlagartig in ein freundliches, reizend bettelndes Geschöpf, dass offen und unbedarft unter dem Küchentisch die besten Plätze und großzügigsten Esser ausspähte - anderen Hunde und die Katzen waren total unwichtig.
Da Alexandra unmöglich auch noch Heidi aufnehmen kann, hatte sie telefonisch Anna mobilisiert, die kurz darauf freudestrahlend wieder ein Pflegekind zu bekommen eintraf. Irgendwie passen die beiden super zusammen - beide rund und propper - denn nach Annas Behandlung wird Heidis Fell mit Sicherheit floh- und filzfrei sein - erstaunlich rund für ihre Tierheimzeit ist sie.

Nachdem Katze Bella Heidis Kiste bezogen hatte wurde es Zeit den Heimweg anzutreten. Thomas hat sich wieder tapfer ans Steuer geschwungen und wir sind unbehelligt vom Zoll in Bergfelde angekommen. Um Mitternacht herum, nachdem die Hunde versorgt waren, haben wir noch ein paar Fotos gespeichert. Thomas hat sich gähnend auf den Heimweg gemacht und Jana hat noch Katze Bella abgeholt. Da Diana literweise Wasser in sich hineingeschaufelt hatte stand, obwohl sie freiwillig in ihre Transportbox gekrabbelt und dort erschöpft eingeschlafen war, nach dem ersten kurzen Gang noch eine weitere Runde mit ihr an.
Während ich mit Katie gegen zwei Uhr früh müde ins Hotel zurückgefahren bin, hat sich Martina also noch einmal mit Diana auf den Weg gemacht.

Alles in allem haben wir einen schönen und auch lohnenden Tag in Polen verbracht - wir hatten die Möglichkeit zu helfen!

Ein kleiner Wehrmutstropfen ist jedoch, dass gerade der selbstlose Einsatz von Martina und Thomas oft als zu selbstverständlich betrachtet wird - ihr Engagement könnte bedeutend einfacher und unkomplizierter verlaufen, wenn alle ein wenig nachdenken würden. Denn wir ziehen doch alle an einem Strick!!!! Es wäre schon gut wenn alle Beteiligten den hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand der betroffenen Macher nicht unbedarft aus den Augen verlieren und ihnen hierdurch die sowieso schrecklich knappe Zeit für ein Privatleben nehmen.

Zum Schluss ein paar Fotos und eine gute Nachricht - wir werden versuchen Bernadette zu helfen - es darf nicht sein, dass sie elend im Tierheim verreckt.

Viele liebe Grüße an alle und großen Dank an die, die auch diesmal geholfen haben und zur Stelle waren.

Anette mit Katie, Jacky und Benno

Weiterlesen: Reise nach Polen am 4. April 09

Huston, wir haben ein Problem...

Nach den Schreckensnachrichten von Anfang Januar (drei Welpen im Außenzwinger, ein kleiner Hund erfroren, die Schäferhündin Antje aus ungeklärten Gründen gestorben, Rosie tragend) hat bei uns eine hektische Aktivität eingesetzt.

Die Welpen (Coco, Chanel und Minnie) und zwei Kleinsthunde (Mücke und Luna) wurden aus dem Tierheim geholt und in Notquartiere (bei Alexandra in der Auffangstation und bei Anna, einer Pflegestelle im Kamien Pomoroski) unterbracht.

Dann ging es hier Knall auf Fall: für Rosie, die inzwischen hochtragend ist, hat sich eine wunderbare Pflegestelle bei Jessica und Dennis in Castrop-Rauxel gefunden. Mücke hat seinen Platz bei einem netten Renterehepaar in Marl gefunden, Minnie zieht zu den Zimpels nach Gelsenkirchen, Coco hat eine Pflegestelle in Minden.

Weiterlesen: Rosie (and friends) on tour - 24./25.01.09

Am Samstag, den 13. Dezember 2008 von 10.00 bis 16.00 Uhr findet auf dem Gelände von Martin Falk, "Das besondere Tier" ein "Sammelweihnachtsmarkt" statt, mit vielen Ständen, Glühwein, Bratwürsten, Pommes, Flohmarkt. etc.

An einem Inforrmationsstand werden u.a. Ansprechpartner der Tierfreund-Rheinland e.V. i.G und von Mensch und Tier zuliebe e.V. zu allen Fragen Rede und Antwort stehen. Der Erlös des Weihnachtsmarktes geht - gleichmäßig aufgeteilt - als Spende an den Tierschutz!

Wir hoffen auf rege Beteiligung - bringt eure Hunde mit - und freuen uns auf Euch! Anreise und Kartenausschnitt

Weiterlesen: Der Weihnachtsmarkt vom 13.12.2008

Der Anlaß für diese Reise war die schnelle und erfolgreiche Vermittlung von vier kleinen Hundedamen: Sally und Jarly auf Pflegestellen, Sonja und Conny auf Endstellen.

Relativ kurzfristig hatten wir uns entschlossen Freitag nach Kamien Pomorski zu fahren, Samstag mit den Hunden aus dem Tierheim zurück und am Sonntag dann Sally und Jarly per Fahrkette zu ihren Pflegestelle nach Mainz bzw. in die Schweiz zu bringen.
Mit von der Partie waren Martina, Antje (die uns alle freundlicherweise in ihrem Renault Espace chauffiert hat), Alexandra (die auf der Rückreise aus Deutschland bei Martina Station gemacht hat), mein Hund Ben und ich.

Weiterlesen: Reisebericht Kamien Pomorski (29./30.08.2008)

Am Freitag machte ich mich in Begleitung meines Mannes und unserer Hunde erneut auf den Weg nach Polen, primär ging es darum Greta zu finden und Josy mit zu nehmen.

Reibungslos erreichten wir Wolin, richteten uns schnell in unserem Ferienhaus ein und gleich sollte es ab ins Tierheim gehen, der Gedanke an Greta ließ uns nicht los.

Ich fuhr gleich zu Alexa und wir machten uns aufgeregt auf den Weg ins Tierheim.

Weiterlesen: Reise vom 08. bis 10.02. 2008

Die Zusammenarbeit mit Teresa haben wir aus verschiedenen Gründen beendet und wir arbeiten nun direkt mit dem Tierheim Nahe der polnischen Ostsseküste zusammen.

Im Herbst 2006 wurde ich auf eine polnische Tierschützerin aufmerksam, die in der Nähe von Wolin einen Gnadenhof betreibt und von einer kleinen Rente lebt.

Nachdem ich Teresa kennengelernt habe und mich von den Umständen vor Ort persönlich überzeugen konnte, war klar: Dort ist dringend effektive Unterstützung nötig.
Teresa stemmt mit ihrem Mann Michael die Arbeiten auf dem Hof alleine, für Hilfe reichen die finanziellen Mittel nicht.
Der Hof besteht aus einem Haupthaus und einer großen Scheune, beide Gebäude sind in sehr schlechtem Zustand, eigentlich schon baufällig zu nennen und hinter sprichwörtlich jeder Tür befindet sich ein Hund.

Teresas Hof

Teilweise müssen frisch eingetroffene Hunde aus dramatischen Platzmangel, unter einer Plane in Käfigen untergebracht werden, wie zuletzt die arme Lady, die halbtot, abgemagert bis auf die Knochen, mit am ganzen Leib schweren Bissverletzungen, einfach auf den Hof geworfen wurde.
 
Notfall

Alle fünf Zwinger sind permanent mit ausgesetzten oder abgegebenen Hunden besetzt.

Die Hundezwinger

Ständig werden von der Feuerwehr verletzte Tiere gebracht, das mehr als notdürftige Katzenzimmer birst aus allen Nähten, teilweise sind dort bis zu 50 (!) Katzen untergebracht, ausgesetzte Katzenbabys, Mütter mit ihren Jungen, angefahrene Katzen.

Am Hof befindet sich auch Bartek der Schwan, er kann nur noch sehr schwer laufen, nur im notdürftig errichteten Tümpel fühlt er sich wohl.
Vermutlich ist er mal in einem Gewässer eingefroren gewesen, daher seine Behinderung.
 
Bartek, der Schwan

Auf dem Innenhof ist Alan untergebracht, ein wunderschöner Rottweiler, der leider unverträglich ist, Alan hat zwar einen Unterschlupf in der Scheune, aber keine warme Hütte, ihn plagt durch die Nässe und Kälte schon etwas die Arthrose, er ist nicht mehr der Jüngste.
Er stammt ursprünglich aus Berlin, seine Leute haben ihn einfach in der Wohnung zurückgelassen, als sie nach Russland zurückkehrten.

Alan, der Rottweiler

Des Weiteren gibt es noch drei Pferde, die ihr Gnadenbrot bekommen, eines ist behindert und wurde von Teresa buchstäblich in letzter Minute dem Schlachter abgekauft.

Jede Menge Ziegen (ca. 75) gab es bis vor Kurzen auch noch, die wurden aber dank dem Einfluss befreundeter Tierschützer auf eine erträgliche Anzahl (15) reduziert.
Diese wollte Teresa unbedingt behalten, da sie wenn die Not am schlimmsten war und sie gar kein Futter mehr hatte, ihre Tiere mit Ziegenmilch ernährt hat.

Teresa ist in ihrem Landkreis dafür bekannt, dass sie niemals nein sagt, wenn ein Tier in Not ist, sei es ein halb verhungerter Kettenhund, oder ein von wilden Hunden zerbissenes Rehkitz – sie ist immer zur Stelle.

Teresa

Weiterlesen: Ein Zaun für Polen und was daraus geworden ist...

Martina schrieb:

Am 11.09.07, war das lange herbeigesehnte Treffen, zwischen Teresa, dem Bürgermeister, zwei Vertreterinnen des örtlichen TSV, Andreas, einem Vertreter der Hunde-Brücke und meiner Wenigkeit. Es ging darum, dass Teresa verpflichtet war, alle ihr von der Gemeinde gebrachten Tiere, seien es ausgesetzte Hunde, verletzte Katzen usw. aufzunehmen – ohne dafür die geringste finanzielle Zuwendung zu erhalten. Alle Kosten wie Futter, tierärztliche Behandlung, Fahrten in die Tierklinik etc. musste sie selbst tragen. Diese Gratwanderung war einfach ein Unding und ihr nicht länger zuzumuten.

Wieder Erwarten lief die Besprechung ausgezeichnet, besonders die zwei sehr netten Damen vom polnischen TSV, erwiesen sich als sehr hilfreich und streitbar. Unsere Anwesenheit war wichtig, um dem Bürgermeister zu demonstrieren, dass auch deutsche Vereine den polnischen Tierschutz ( in unserem Fall Teresa`s Gnadenhof ) kräftig unterstützen. Der Bürgermeister zeigte sich äußerst kooperativ, Teresa bekommt nun eine nicht unerhebliche Hilfe, die Gemeinde und das örtliche Tierheim bestreiten zukünftig die Kosten für Impfungen und Chips. Natürlich muss das streng dokumentiert und abgerechnet werden, das ist aber auch richtig so.

Beflügelt von unserem Erfolg gingen wir zu Tagesordnung über, dem Tierschutz. Als erstes besuchten wir einen Mann, der Teresa jüngst um Hilfe bat, seine Hündin hätte sieben Welpen, die er loswerden wollte. Auf einer Schrotthalde war die Hündin mit ihren Baby`s – am nächsten Tag wollte Andy diese abholen und zu Teresa bringen. Wir versuchten dem Mann das Versprechen abzuringen, die arme Hündin endlich kastrieren zu lassen. Als Andy am nächsten Tag hinkam, meinte der Mann, er wolle für die Welpen Geld haben. Das wir Tierschutz machen und keinen Hundehandel, konnte er nicht begreifen.

Was soll aus denen jetzt werden ???

Weiterlesen: Reisebericht vom 11.09.2007

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