Wenn Sie überlegen, einem Tier aus dem Ausland ein neues Zuhause zu geben, steht die Frage nach dem Gesundheitszustand sicherlich oben auf Ihrer Fragenliste.

Wenn uns gesundheitliche Probleme des Tieres bekannt sind, geben wir diese immer bei den Vermittlungsinformationen mit an.

Körperliche und seelische Probleme

Über einen Punkt sollten Sie sich bei Ihrer Entscheidung für ein Tier aus Polen im Klaren sein: das Tier kann körperliche und/oder seelische Probleme haben, die möglicherweise nur mittel- oder langfristig (oder unter Umständen auch gar nicht) gelöst werden können.

Viele Tiere wurden schlecht oder sehr schlecht behandelt, mitunter sogar gequält. Es kann also eine Weile dauern, bis das Vertrauen in den Menschen wiederhergestellt ist. In den meisten Fällen merken es die Tiere aber sehr schnell, wenn das neue Zuhause ihnen Liebe und Vertrauen entgegenbringt und fassen Vertrauen zu Ihren neuen Besitzern.

Sie sollten aber gerade in der Anfangszeit viel Zeit und Geduld aufbringen und sich auch bei Bedarf fachmännischen Rat holen.

Eine Einführung für den Umgang mit ängstlichen Hunden finden Sie unter "Umgang mit ängstlichen Hunden".

Tierärztliche Behandlungen

Alle Tiere aus Polen sind tierärztlich untersucht, geimpft, mit einem Mikrochip versehen und entwurmt; die Hunde sind größtenteils kastriert (außer, wenn sie zu jung, zu krank oder erst sehr kurzfristig in unserer Obhut sind).

Mittelmeer Krankheiten

Die allgemein als "Mittelmeer Krankheiten" bezeichneten Erkrankungen "Leishmaniose", "Ehrlichiose", "Babesiose" und "Dirofilariose" sind in Polen (noch) nicht bekannt bzw. verbreitet.

 

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